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Was dieser Bereich abdeckt


Tennisausrüstung für Platz, Halle und Training steht hier zusammen: Rahmen, Schuhe, Saiten, Bälle, Griffbänder, Taschen und Bekleidung. Jedes Teil bekommt seinen eigenen Bereich, Schläger und Junior-Schläger getrennt voneinander, Saiten, Bälle, Griffbänder, Taschen und Zubehör ebenso. Bei den Schlägern reicht die Spanne vom leichten Freizeitrahmen bis zum Turniergerät. Wer nur ein Teil ersetzt, findet es ebenso wie jemand, der die Grundausstattung komplett zusammenstellt.



Vom Schnupperkurs bis zur Medenrunde


Beim Einstieg trägt ein leichter Allroundrahmen weiter als ein Turniergerät, das erst bei langem Schwung arbeitet. Dazu gehören Schuhe mit der Sohle für den eigenen Belag und ein Satz Bälle, der zum Zweck passt; beides steht bei den Tennisschuhen und den Tennisbällen.


Bei Clubspielern ist es meist die Saite, die den Materialwechsel auslöst. Reißt sie mitten in der Runde, ist ein zweiter, gleich aufgebauter Rahmen die ruhigere Lösung als ein Leihschläger aus dem Vereinsschrank. Die Tennisschläger lassen sich nach Balancepunkt, Masse, Besaitungsmuster und Griffstärke einengen.


Bei Kindern entscheidet die Körpergröße, nicht das Alter. Bei den Junior-Tennisschlägern führt deshalb die Länge durch die Auswahl, und ein zu langer Schläger verdirbt die Technik schneller, als ein günstiger Rahmen Geld spart.



Woran die Wahl hängt


Spieltauglich wird Ausrüstung an wenigen Stellen, und keine davon steht auf dem Preisschild. Beim Rahmen zählt, wie viel Masse im Treffpunkt steht und wo sie sitzt. Beim Schuh zählt die Sohle unter dem Belag der eigenen Anlage. Beim Ball zählt, ob er eine Trainingsstunde oder ein Match überleben soll. Wer an der falschen Stelle spart, merkt das nicht am Material, sondern am Arm: ein rutschiger Griff und eine tote Saite kosten mehr Technik als zwanzig Gramm Rahmengewicht.


Ein großer Teil des Spielgefühls kommt aus der Bespannung, nicht aus dem Rahmen. Darm und Multifilament arbeiten weich und schonen den Arm, Polyester hält Spin aus und verliert dafür schneller Spannung. Wer Materialien vergleichen will, findet sie bei den Tennissaiten.


Das Griffband ist der einzige Kontaktpunkt zum Gerät, kostet wenig und ist in einer Minute getauscht; ob saugend oder griffig, bleibt Geschmackssache und zeigt sich erst beim Spielen, nachzulesen bei den Tennisgriffbändern.



Welches Teil welche Wirkung hat











MerkmalWirkungFür wen
Rahmengewichtmehr Masse im Treffpunkt, ruhigerer Rahmen gegen harte BälleClubspieler mit vollem Schwung
Kopfgrößegrößere Fläche verzeiht den Treffpunkt neben der MitteEinsteiger und Rückkehrer
Besaitungsmusteroffen greift den Ball, dicht hält längerspin- oder kontrollorientiertes Spiel
Saitenmaterialweiche Saiten schonen den Arm, Polyester hält Spin ausempfindlicher Arm oder Saitenfresser
SohlenprofilFischgrat rutscht auf Sand kontrolliert, flache Sohlen greifen auf Teppichje nach Heimanlage
BallausführungDruckbälle springen lebhaft, drucklose halten langeMatch gegen Korbtraining
GriffbandHalt bei Schweiß, Dämpfung an der Handnach wenigen Wochen für jeden


Maße, Sitz und Werterhalt


Griffstärken werden in Europa mit L-Nummern angegeben, und die mittleren Nummern treffen die meisten Erwachsenenhände. Eine Nummer lässt sich mit Griffband oder Schrumpfschlauch auffüllen, andersherum geht es nicht, kleiner wird ein Griff also nie. Junior-Rahmen sind nach Länge gestaffelt, am oberen Ende der Staffel steht das Erwachsenenmaß. Bei Tennisschuhen ist es Erfahrung und keine Produkteigenschaft, dass eine halbe Nummer Luft vor den Zehen blaue Nägel auf Sand verhindert.


Haltbar bleibt Ausrüstung vor allem durch Gewohnheit. Eine Saite verliert Spannung auch im Schrank, der Rahmen gehört deshalb nicht in den heißen Kofferraum; eine Tennistasche im Schatten hält ihn näher an der Spieltemperatur. Funktionsstoffe aus der Tennisbekleidung wäscht man nach Pflegeetikett und ohne Weichspüler.



Hallensaison und Sandplatzsaison


Draußen auf Sand wird die Sohle zum Thema: Fischgrat räumt Material ab und rutscht kontrolliert, eine glatte Hallensohle schmiert. Drinnen auf Teppich oder Granulat ist es umgekehrt, dort greift ein grobes Profil zu stark und bremst die Gleitbewegung. Bälle folgen demselben Wechsel, denn auf Sand setzt sich Staub in den Filz und verändert das Flugverhalten früher als in der Halle.


Am Rahmen ändert sich weniger als am Belag. Wer über den Winter in die Halle wechselt, fährt meist mit einer etwas weicheren Bespannung besser, weil der Ball dort flacher und schneller kommt. Zwei gleiche Rahmen mit unterschiedlicher Härte lösen das sauberer als ein Saitenwechsel mitten in der Runde.



Aufteilung und eigener Besaitungsservice


Schläger und Junior-Schläger sind getrennt geführt, ebenso Saiten, Bälle, Griffbänder, Taschen, Schuhe und Bekleidung. Bei Saiten, Bällen und Griffbändern geht es weniger um Herstellernamen als um die richtige Ausführung: die Stärke der Saite, den Druck im Ball, den Griff der Wicklung. Beim Rahmen hängt die Wahl dagegen an Gewicht, Balance und Kopfgröße und erst danach am Namen auf dem Schaft.


Bespannen übernehmen wir selbst: Wir führen einen eigenen Besaitungsservice für Tennis, Badminton und Squash, zu finden bei den Besaitungen für Tennis. Kleinteile rund um Schläger und Bespannung stehen im Tenniszubehör. Wer neben Tennis mit kleinerem Gerät spielt, findet dieselbe Aufteilung bei Badminton und Squash, die Besaitung eingeschlossen. Für Trainer, Wiederverkäufer und Gewerbetreibende gibt es Sonderkonditionen auf Nachfrage.



Was vor dem Kauf immer wieder gefragt wird


Was braucht man wirklich für die erste Trainingsstunde?


Ein Rahmen, der zur Körpergröße passt, Schuhe mit der Sohle für den Belag der eigenen Anlage und eine Dose Bälle reichen. Alles andere kommt später, wenn klar ist, wie oft gespielt wird. In Kursen stellen Vereine oft Rahmen; ein eigenes Griffband nimmt man trotzdem gern mit.


Wie oft sollte die Saite gewechselt werden?


Als Faustregel so viele Besaitungen pro Jahr, wie Spieltermine pro Woche anfallen. Zweimal wöchentlich auf dem Platz heißt also zwei Wechsel jährlich, auch wenn nichts gerissen ist. Spannung baut sich lange ab, bevor eine Saite nachgibt, und der Arm merkt das vor dem Auge.


Woran erkennt man, dass das Griffband durch ist?


Wenn die Hand beim Durchschwingen nachrutscht oder sich das Band glatt und hart anfühlt. Bei feuchtem Wetter ist das nach wenigen Wochen der Fall. Ein Overgrip kostet wenig, und ein rutschender Griff kostet mehr Kraft als jedes Gramm am Rahmen.


Lässt sich ein bestellter Rahmen besaiten lassen?


Ja, besaitet wird im eigenen Haus, für Tennis ebenso wie für Badminton und Squash. Welche Saite und welche Härte dabei sinnvoll sind, klärt eine kurze Mail an service@tennistown.de schneller als jede Tabelle, weil Belag, Schlagstärke und Armgeschichte zusammen betrachtet werden müssen.


Welche Bälle passen für Training und für das Match?


Drucklose Bälle halten monatelang Form und eignen sich für Korbtraining und Ballmaschine. Druckbälle springen lebhafter und gehören ins Match, verlieren aber nach wenigen Stunden ihr Verhalten. Für Kinder gibt es langsamere Stufen mit reduziertem Druck, die den Ball länger in Schlaghöhe halten.


Woran merkt man, dass ein Rahmen nicht passt?


Am Ellenbogen nach dem Spiel, an Bällen, die ohne Zutun lang werden, und an Schlägen, die sich stumpf anfühlen. Meist steckt eine zu harte Bespannung oder ein zu leichter Rahmen dahinter, seltener das Modell selbst. Vor dem Neukauf lohnt deshalb ein Satz andere Saiten im vorhandenen Schläger.