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Victor Squashschläger tragen im Namen eines von drei Kürzeln: IP, MP oder Jet. Dahinter steht eine Staffel aus Gewicht und Preis. Die Jet-Rahmen bleiben unter 30 Euro und wiegen um 185 Gramm. Die MP-Reihe liegt preislich in der Mitte, die IP-Modelle stehen jenseits der 80 Euro und kommen mit 120 bis 130 Gramm aus.



Zwei Längen, ein Millimeter Luft


Die World Squash Federation deckelt den Rahmen bei 686 Millimetern Länge und 255 Gramm. An die Gewichtsgrenze rührt hier niemand, der schwerste Rahmen wiegt 190 Gramm. Die Länge dagegen wird knapp: Die Artikelangaben nennen je zur Hälfte 67,8 und 68,5 Zentimeter, die lange Hälfte bleibt einen Millimeter unter dem Limit. Derselbe Verband verlangt, dass Saitenenden versenkt oder von einem Schutzstreifen ohne scharfe Kanten abgedeckt sind. Daher der Bumper, den kein Tennisrahmen trägt.


Der Balancepunkt, gemessen ab Griffende, läuft hier gegen das Gewicht: Die leichten Rahmen um 120 Gramm stehen bei 36,5 Zentimetern und tragen ihre Masse weit vorn, die schweren Jet-Rahmen bei 33 bis 34 und liegen ruhiger in der Hand. Beim Besaitungsmuster steht gut die Hälfte der Rahmen mit Angabe auf 14x18, daneben laufen 14x19, 14x20 und ein einzelnes 12x18. Weniger Quersaiten heißt mehr Beschleunigung und kürzere Standzeit.











Gewicht und BalanceWas sich im Ballwechsel ändertFür wen
120 g, Balance 36,5 cmwenig Masse, und die sitzt ganz vornTurnierspiel
125 g, Balance 36 cmmehr Ruhe im Schwung, Kopf bleibt vornClubspiel über die Länge
130 g, Balance 35,5 cmMasse näher an der Hand, dreht schneller umfrühes Annehmen an der Wand
140 g, Balance 37 cmhöchster Balancepunkt, viel Wucht von hintenBälle aus der hinteren Ecke
185 g, Balance 34 cmträger Schwung, unempfindlichFreizeitspiel
190 g, Balance 33 cmniedrigster Balancepunkt, meiste Masseerste Hallenstunden


Drei Wege in dieses Regal


Für den ersten eigenen Rahmen reicht ein Jet: schwer gebaut, niedriger Balancepunkt, unter 30 Euro und als Leihgerät für Gäste zu verschmerzen. Zweimal die Woche im Club passt die MP-Reihe zwischen 125 und 140 Gramm, die den Ball nach hinten schiebt, ohne im Handgelenk zu hängen. Im Ranglistenspiel bleiben die IP-Rahmen um 120 Gramm, weil dort die schnelle Schlagfolge mehr zählt als Masse. Im Zielgruppenfilter steht Clubspieler am häufigsten, wobei ein Rahmen oft unter zwei oder drei Etiketten steht. Wer die Marke offenlässt, vergleicht bei den Squashschlägern im Gesamtüberblick.



Was von Victor im Regal steht


Gut die Hälfte der Rahmen kommt ohne Brücke im Kopf, der Rest mit. Ohne Brücke laufen die Längssaiten durch bis ins Herz, das vergrößert den Sweetspot. Wer eine andere Saite will, sucht sie unter den Squashsaiten aus und lässt sie über unsere Besaitung für Squash aufziehen. Üblich sind 20 bis 40 Pfund Zug. Darüber warnen die Hersteller vor Saiten- und Rahmenbrüchen, darunter wandern die Saiten im Bett und die Kontrolle leidet.



Vier Fragen zu den Victor-Rahmen


Wofür stehen IP, MP und Jet?


Für die Einsatz- und Preisstaffel. Jet sind die schweren Freizeitrahmen unter 30 Euro, MP liegt in der Mitte, IP steht für die leichten Rahmen jenseits der 80 Euro. Die Zahl hinter dem Kürzel ordnet innerhalb der Reihe und meint kein Gewicht: Der MP 120 wiegt laut Artikelangabe 140 Gramm, der MP 160 nur 120.


Wie oft muss neu bespannt werden?


Sobald die Spannung weg ist. Eine frische Bespannung verliert schon am ersten Tag rund ein Zehntel davon, und mit jeder Spielstunde geht es weiter. Merkbar wird das am dumpfen Treffgeräusch und an Bällen, die trotz sauberem Schlag kürzer bleiben. Reißen muss die Saite dafür nicht.


Kann eine andere Saite auf den Rahmen?


Ja. Ab Werk liegt eine Standardsaite auf, gewechselt wird beim Riss oder wenn eine andere Härte gewünscht ist. Aufgezogen wird sie bei uns im Haus.


Was unterscheidet Victor von den reinen Squashmarken?


Die Herkunft. Victor kommt aus dem Badminton, und die Auswahl bei Victor Badmintonschlägern ist ein Vielfaches der Squashreihe. Fürs Squashregal heißt das wenige Reihen, dafür sauber nach Gewicht getrennt.