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Wilson Basisbänder ersetzen die Lage, die ab Werk auf dem Griffstück klebt, nicht die dünne Hülle darüber. Darin liegt der Unterschied zum Overgrip: das alte Band wird abgewickelt, das neue sitzt direkt auf dem Griffkonus und bestimmt den Umfang mit. Die Dicken reichen von 1,4 bis 2,0 mm, die meisten liegen bei 2,0 mm. Fünfzehn Artikel stehen zur Wahl, die Mehrheit in Schwarz.


Oberflächen im Vergleich








OberflächeWirkungPasst zu
glattgeschlossene Fläche ohne Löcherwer den Rahmen spüren will und ohnehin ein Overgrip darüberwickelt
glatt, leicht perforiertnimmt Feuchtigkeit auf, ohne weich zu werdenTraining und Vereinsbetrieb, die häufigste Wahl in dieser Kategorie
perforiertoffene Perforation über die ganze Flächefeuchte Hände und lange Matches bei Hitze
mit Wulstprofilierte Oberfläche statt glatter Flächewer beim Greifen eine tastbare Orientierung mag

Was ein Basisband leisten muss


Die Dicke entscheidet zuerst, denn sie verändert den Griffumfang. Vom 1,4er auf das 2,0er zu wechseln baut den Griff spürbar auf, und ein Overgrip legt später noch etwas nach. Sitzt die Griffstärke des Rahmens schon knapp, nimmt man dünn; ist der Griff zu schlank geraten, hilft das dickere Band. Danach zählt die Haupteigenschaft. Zur Wahl stehen unter anderem Haltbarkeit, Schweißabsorption, Griffigkeit, Schockabsorption oder direktes Griffgefühl, dazu Allround-Mischungen. Bei den beiden Bändern, für die das Material ausgewiesen ist, ist es eine Kombination aus Microfiber-Co-Polymer, Vliesbeschichtung und Polyurethan. Daneben steht ein Modell mit Ledergriff. Welche Griffstärke der eigene Rahmen mitbringt, steht bei den Wilson Tennisschlägern in den Modelldaten.


Welches Band zu welchem Spiel passt


Bei zwei Einheiten in der Woche reicht ein Allround-Band mit glatter, leicht perforierter Oberfläche. Wer häufiger auf dem Platz steht und zu feuchten Händen neigt, fährt mit einer perforierten Variante besser und wechselt sie öfter. Trainer, die mehrere Rahmen gleichzeitig herrichten, greifen zum haltbaren Typ, im Vereinsbetrieb meist in Schwarz. Wer vorher vergleichen möchte, findet die übrigen Tennisgriffbänder samt Overgrips eine Ebene höher.


Spannweite des Wilson-Sortiments


Die mm-Zahl im Artikelnamen ist die Dicke, keine Modellnummer. Daran lässt sich ablesen, wie stark das Band den Griff aufbaut. Die meisten Bänder bleiben im einstelligen Eurobereich, nach oben reicht die Spanne bis knapp unter zwanzig Euro. Jeder Artikel kommt hier als Einzelstück. Für den Wechsel gibt es einen eigenen Besaitungsservice für Tennis, Badminton und Squash. Wer die Ausstattung farblich zusammenhalten will, wird bei den Wilson Tennisschuhen und bei der Wilson Tennisbekleidung fündig.


Was Spieler vorher wissen wollen


Wie oft muss ein Basisband gewechselt werden?


Seltener als das Overgrip. Wie lange es hält, hängt am Spielpensum. Fällig ist der Wechsel, wenn das Band an den Kanten aufsteht, sich schmierig anfühlt oder der Griff kleiner geworden ist, weil das Polster nachgegeben hat.


Welche Dicke passt zu welcher Griffstärke?


Zwischen dem 1,4er und dem 2,0er liegt rund eine halbe Griffstärke. Liegt die passende Größe zwischen zwei Stufen, lässt sich das über die Banddicke ausgleichen.


Warum ist der größte Teil der Bänder schwarz?


Im Vereinsbetrieb ist Schwarz die gängige Wahl; Handabdrücke und Sandstaub fallen darauf erfahrungsgemäß weniger auf. Braun, Grau, Weiß, Orange und Grün stehen daneben zur Auswahl, allerdings in kleineren Stückzahlen.