Tourna Basisbänder ersetzen das Griffband am Rahmen und kommen einzeln verpackt. Acht Positionen stehen hier, und die Maße gehen auseinander: Breiten von 2,5, 2,54 und 3,175 Zentimetern, Stärken von 1,5, 1,75 und 2 Millimetern, Längen von 103, 110 und 116,5 Zentimetern. Die Hälfte der Bänder ist in den Artikeldaten der Schweißabsorption zugeordnet.
Für welche Hand welches Tourna-Band
Bleibt die Hand nach zwei Sätzen feucht, führt der Weg zum Band mit Lochung und saugender Oberfläche. Vier der acht Positionen gehen in diese Richtung. Wer dagegen vor allem Rückmeldung will, findet eine Position mit direktem Griffgefühl und eine mit Schockabsorption für Spieler, die Schläge im Handgelenk spüren. Das breiteste Band mit 3,175 Zentimetern passt zu großen Händen und dicken Griffen. Welche Marken daneben stehen, zeigt die Übersicht der Tennisgriffbänder.
Oberflächen und Breiten nebeneinander
| Oberfläche | Wirkung | Für wen |
| glatt | ruhige Fläche, gleichmäßiger Verschleiß | direktes Griffgefühl, auch als Unterlage für einen Overgrip |
| glatt, leicht perforiert | Griffigkeit bei nahezu glatter Fläche | wechselnde Bedingungen |
| glatt, gelocht | offene Lochung bei glatter Grundfläche | feuchte Hände ohne Relief |
| perforiert | durchgehende Lochung über das ganze Band | lange Einheiten in der Halle |
| leicht strukturiert | gepolstert, dämpft Schläge im Handgelenk | empfindliche Handgelenke |
Warum Schweißaufnahme hier der Knackpunkt ist
Ein Basisband bleibt lange am Rahmen und nimmt dabei alles auf, was von der Hand kommt. Verliert es die Aufnahmefähigkeit, rutscht der Griff genau in den Momenten, in denen man ihn braucht. Vier der acht Positionen haben Lochung oder perforierte Oberfläche. Die Breite arbeitet mit: Ein breites Band deckt das Griffstück mit weniger Bahnen ab und hat weniger Kanten, an denen Feuchte stehen bleibt, ein schmales lässt sich feiner abstufen. Die beiden breitesten Bänder sind mit 103 Zentimetern die kürzesten, das schmale Lederband mit 116,5 Zentimetern das längste.
Vom Zuschnitt bis zur Reinigung
Das Griffstück muss trocken und frei von Rückständen sein, sonst überträgt sich jede Unebenheit nach oben. Überstand wird abgeschnitten. Gelochte Oberflächen setzen Sand an, der sich mit einem feuchten Tuch herausholen lässt, und trocknen sollte der Schläger offen stehend. Bei der Gelegenheit passt eine neue Saite dazu, die Tourna Tennissaiten stehen in derselben Marke.
Serien, Benennung und Preislagen bei Tourna
Bei Tourna steht die Serie vorn im Artikelnamen, dahinter die Variante. Breite und Länge stehen nur in den Artikeldaten, der Blick dorthin lohnt also vor der Entscheidung. Der Einstieg liegt unter fünf Euro, einzelne Positionen deutlich höher, eine ist als Bestseller gekennzeichnet. Sieben der acht Positionen führt der Shop als aktuelle Modelle, eine als Auslaufmodell.
Halle, Sand, Hitze
Hallenböden fordern lange Ballwechsel, und die Hand wird feucht, obwohl die Luft trocken ist. Im Sommer draußen kommt Sand dazu, der sich in Löcher setzt. Helle Bänder zeigen das sofort, Schwarz kaschiert es; bei Hitze lässt die Haftung bei beiden nach.
Offene Punkte vor dem Kauf
Was unterscheidet gelocht von perforiert?
Das sind zwei Werte desselben Artikelfelds. „Glatt, gelocht“ trägt genau eine Position, das Tour Sampras mit 1,75 Millimetern, „perforiert“ ebenfalls genau eine, das Pro Tour mit 1,5 Millimetern. Für jede der beiden nennen die Artikeldaten die Schweißabsorption als Haupteigenschaft, zur Form der Löcher steht dort nichts.
Welche Breite passt zu meinem Rahmen?
Das Griffstück gibt die Breite nicht vor, sie entscheidet nur über die Zahl der Bahnen. Mit 2,5 Zentimetern lässt sich genauer arbeiten, mit 3,175 Zentimetern geht es schneller und mit weniger Kanten. Große Hände kommen mit dem breiten Maß meist besser zurecht.
Kann ein Tourna Basisband gekürzt werden?
Ja, der Rest wird am Ende einfach abgeschnitten. Bei 103 Zentimetern bleibt an langen Griffstücken allerdings wenig Spielraum, dort führt eher die 116,5-Zentimeter-Länge zum Ziel. Kürzen geht immer, Fehlendes lässt sich nicht ergänzen.
Gehört über das Basisband noch ein Overgrip?
Das ist eine Frage des Gefühls. Wer ein strukturiertes Band gewählt hat, spielt es meist direkt. Über glatten Varianten sitzt ein Overgrip gut und schützt das darunterliegende Band, etwa bei den Signum Pro Overgrips oder den Pacific Overgrips.







