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Sportbekleidung stellt den größten Teil dieses Regals, daneben stehen Freizeitlinien, Unterwäsche und Bekleidungszubehör. Die Spanne reicht von der hautnahen ersten Schicht bis zur wetterfesten Außenjacke. Sortiert wird nach Damen, Herren und Kindern, quer dazu nach Sport- und Freizeitlinien. Der Unterschied zum Schuh- oder Taschenregal liegt im Zusammenspiel: Ein Kleidungsstück wird danach gewählt, welche Lage es im Zwiebelsystem übernimmt und was darüber oder darunter noch getragen wird.



Wofür die Stücke gekauft werden


Für das Training im Freien braucht man meist zwei Teile auf einmal, ein Shirt, das Feuchtigkeit nach außen weitergibt, und darüber eine Jacke gegen Wind. Jacken stellen die größte Typgruppe im Sortiment, und in der Bekleidung für Herren fällt die Auswahl entsprechend breit aus. Wer ein Stück sucht, das vom Kurs am Abend direkt mit ins Café geht, landet bei den Freizeitschnitten; die Bekleidung für Damen führt sie neben den sportlichen Linien im selben Regal. Bei Kindern entscheidet fast immer das Wachstum. Dort lohnt der Griff zu Doppelgrößen und zu robusten Außenlagen, die eine Saison länger mitmachen, wie sie die Bekleidung für Kinder führt.



Vom Baselayer bis zur Außenjacke


Die ersten drei Zeilen stehen im Shop im Filter „Schicht (Layer)“, die übrigen im Filter „Kategorie“.










FilterwertWas er umfasstFür wen
1. Schicht (Decision Layer)liegt direkt auf der Haut, gibt Schweiß nach außen ab und trocknet zügigalle, die ins Schwitzen kommen: Training, Anstiege, kalte Tage unter der Jacke
2. Schicht (Transmission Layer)hält die vom Körper erwärmte Luft, meist Fleece oder Steppung, lässt sich öffnenÜbergangszeit, Pausen am Spielfeldrand, zugige Hallen
3. Schicht (Shelter Layer)schirmt Wind und Nässe ab, sitzt weiter geschnitten über den anderen LagenHerbst und Winter, jede Einheit bei ungemütlichem Wetter
FreizeitbekleidungBaumwollanteil, bequemer Schnitt, ohne Aufgabe im SchichtsystemAnreise, Vereinsheim, Alltag nach dem Sport
UnterwäscheWäscheteile, die unter allen anderen Lagen getragen werdenGrundausstattung, unabhängig von der Jahreszeit
Bekleidungszubehörkleinere Ergänzungsteile rund um die BekleidungErgänzung, wenn die Lagen bereits stehen


Was ein Kleidungsstück aushalten muss


Der wichtigste Zielkonflikt sitzt in der äußeren Lage. In der Tendenz gilt: Je dichter eine Jacke gegen Regen schließt, desto weniger Wasserdampf lässt sie von innen entweichen. Viele Wetterschutzjacken lösen das über Unterarmbelüftung oder einen zweiseitig zu öffnenden Reißverschluss. Wer ohnehin selten bei Dauerregen unterwegs ist, fährt mit einer windabweisenden, dafür deutlich luftigeren Jacke besser.


Danach zählt die Verarbeitung an den Stellen, die zuerst nachgeben. Ein Reißverschluss hakt lange bevor der Stoff aufgibt, und bei Hosen sitzt die kritische Naht im Schritt. Bei der ersten Schicht entscheidet das Material, Kunstfaser trocknet schneller als Baumwolle, Merinowolle riecht länger nicht. Beim Schnitt gilt eine einfache Regel: nach innen eng, nach außen weiter, sonst drückt die Wärme aus den Zwischenräumen. Kleinigkeiten entscheiden im Alltag mehr als das Datenblatt: eine Kapuze, die sich am Rand verstellen lässt, statt im Wind zu flattern, oder eine Tasche mit Reißverschluss für den Schlüssel. Wer viel im Dunkeln unterwegs ist, achtet auf reflektierende Elemente an Ärmel und Rücken. Passend dazu lohnt ein Blick auf die Schuhe für Freizeit und Sport, weil ein durchnässter Fuß jede gute Jacke wieder zunichte macht.



Konfektionsgrößen, Schnitt und Wäsche


Drei Größenreihen laufen im Sortiment nebeneinander: die gewohnte Buchstabenreihe von XS bis 3XL, die deutschen Konfektionsnummern von 36 bis 56, die vor allem bei Damenmänteln und bei den Outdoormarken die einzige Angabe sind, und dort zusätzlich kombinierte Angaben wie 48/M oder 52/XL. Kinder- und Jugendgrößen laufen über Körperlängen in Zentimetern, häufig als Doppelgröße wie 110/116 oder 122-128. Die Doppelangabe nennt die Körperlängenspanne, die das Stück abdeckt; wie eng es darin sitzt, steht in der Maßtabelle des Herstellers. Bei einem Kind zwischen zwei Größen greift man zur größeren, bei der ersten Schicht zur kleineren, weil sie anliegen soll.


Funktionsstoffe wollen niedrige Temperatur, wenig Waschmittel und keinen Weichspüler, der die Fasern verklebt und den Feuchtigkeitstransport lahmlegt. Wasserabweisende Außenlagen lassen sich nach mehreren Wäschen nachimprägnieren; ein kurzer Gang in den warmen Trockner frischt die Ausrüstung wieder auf, sofern das Pflegeetikett das zulässt. Wolle bleibt am längsten in Form, wenn man sie lüftet statt wäscht. Die passenden Socken für Sport und Alltag folgen derselben Logik.



Was die Marken beisteuern


Der Bestand verteilt sich breit. Am stärksten vertreten sind Jako, Schöffel und Jack Wolfskin, dahinter folgen Erima, Craft und Champion; adidas Performance steht mit gut 200 Artikeln in derselben Reihe. Den Wetterschutz decken vor allem Schöffel, Jack Wolfskin, Mammut, Marmot und Salewa ab, von der Hardshell mit Gore-Tex bis zur wattierten Außenjacke. Für Training, Verein und Freizeit stehen Jako, Erima, Craft und Champion, dazu die sportlichen Linien von adidas Performance. Einfache Shirts liegen unter zehn Euro, das Gros des Sortiments im mittleren zweistelligen Bereich. Dreistellig wird es bei Winterjacken, Mänteln und wetterfesten Außenlagen; einzelne Daunen- und Wollmodelle reichen bis knapp 500 Euro. Das übrige Lifestyle-Sortiment schließt daran an, für den Transport zum Platz stehen die Taschen und Rucksäcke daneben.



Vom ersten kühlen Morgen bis in den Hochsommer


Das Regal atmet mit dem Wetter. Sobald die Morgen kühl werden, wandert die zweite Schicht nach vorn, Fleece und dünne Steppjacken gehen zuerst. Im tiefen Winter verschiebt sich der Bedarf auf gefütterte Außenjacken und lange Unterwäsche. Im Frühjahr kehrt sich das um, gefragt sind dann leichte Windjacken, die sich klein zusammenlegen lassen. Der Sommer gehört den kurzen Hosen und den luftigen Shirts, und die erste Schicht bleibt trotzdem im Spiel, weil sie Schweiß von der Haut holt. Wer antizyklisch kauft, findet Wintermodelle im Frühjahr und Sommerware im Spätsommer zu deutlich ruhigeren Preisen.



Fragen aus dem Bekleidungsregal


Wie viele Schichten braucht man an einem kalten Trainingstag?


In der Regel reichen zwei, solange man in Bewegung bleibt: eine anliegende erste Schicht und eine winddichte Jacke darüber. Die wärmende Zwischenschicht kommt dazu, wenn längere Standzeiten anfallen, etwa beim Coachen oder beim Warten auf den Platz.


Kann man Funktionsjacken in der normalen Maschine waschen?


Ja, mit Flüssigwaschmittel, ohne Weichspüler und bei der auf dem Etikett angegebenen Temperatur. Reißverschlüsse vorher schließen, Klettverschlüsse ebenfalls. Wichtiger als seltenes Waschen ist, Salz und Schmutz zügig herauszubekommen, weil beides die Beschichtung schneller aufbraucht als der Waschgang.


Was bedeutet eine Doppelgröße wie 110/116?


Die Angabe nennt die zwei Körperlängen, die das Stück abdeckt. Ob es dabei eher knapp oder reichlich ausfällt, unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller und steht in dessen Maßtabelle. Bei Jacken ist etwas Luft gewollt, bei anliegenden Shirts eher störend.


Worin unterscheiden sich Sport- und Freizeitbekleidung im Sortiment?


Sportbekleidung ist auf Feuchtigkeitstransport, Bewegungsfreiheit und Schichtbetrieb ausgelegt, meist aus Kunstfaser. Freizeitbekleidung setzt auf Baumwollanteile, bequemere Schnitte und Optik. Beides steht hier nebeneinander, weil viele Stücke ohnehin den ganzen Tag über getragen werden.


Was tun, wenn man zwischen zwei Größen liegt?


Bei der ersten Schicht nimmt man die kleinere, weil sie anliegen soll; bei einer Außenjacke die größere, damit Fleece oder Steppjacke darunter noch Platz haben. Die Körpermaße zur jeweiligen Größe stehen in der Maßtabelle des Herstellers. Wer unsicher bleibt, erreicht unsere Beratung per Mail unter service@tennistown.de.