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Caps und Mützen für das Lauftraining stehen hier in über 170 Artikeln, dazu Beanies für den Winter und Stirnbänder für die Übergangszeit. Mützen und Beanies stellen zusammen den größten Block, Schirmmützen folgen mit gut einem Fünftel. Die Bauarten trennt eine einfache Frage: ob der Kopf Schatten braucht, Wärme oder nur einen Fänger für den Schweiß.



Was auf dem Kopf funktionieren muss


Ein Schirm hält tiefe Sonne aus den Augen und bei Regen die Tropfen von der Brille, kostet dafür, je nach Krone, Luft am Oberkopf. Netzeinsätze und Laufstoffe holen diese Luft zurück, dichter Strick tut das nicht. Beim Sitz zählt die Kante über den Ohren mehr als der Umfang: drückt sie, wird sie nach zehn Kilometern zum Thema. Winterware entscheidet sich an der Materialwahl. Wolle wärmt auch feucht und riecht später, Synthetik trocknet schneller und trägt sich unter der Kapuze flacher. Wer im Dunkeln unterwegs ist, findet reflektierende Garne und Applikationen, die ergänzen, was Jacke und Schuh an Sichtbarkeit liefern. Weil eine Kopfbedeckung im Lauf oft wieder herunterkommt, lohnt ein Modell, das sich klein zusammenrollen lässt. Weitere Ausrüstung für Kopf und Hände steht im Laufzubehör.



Wann welche Kopfbedeckung mitgeht


Wer im Sommer mittags startet, nimmt die helle Schirmmütze mit offenem Gewebe, gern zusammen mit einer Trinkflasche fürs Laufen, weil Hitze am Kopf und Durst zusammen auftreten. Bei Frost und Gegenwind übernimmt der eng sitzende Beanie, und was am Hals offen bleibt, schließen Halstücher und Handschuhe. Bei schneidendem Wind deckt eine Sturmhaube Hals und Wangen gleich mit. Für die Wochen dazwischen, wenn es morgens kalt und nach vier Kilometern warm ist, trägt das Stirnband am weitesten: Ohren gedeckt, Oberkopf frei, und im Notfall wandert es an den Arm.



Vom Cap bis zum Stirnband









BauartWas sie leistetPasst zu
CapsSchatten für Augen und Gesicht, Luft über NetzeinsätzeSonne, Sommerläufen, hellen Abenden
Strickmützen und BeaniesEnge Passform ohne Auftrag, sitzt auch unter der KapuzeFrost, Wind, Läufen im Dunkeln
FleecemützenWeicher Griff, wärmt trocken und trägt wenig aufkalten Trainingstagen und dem Weg zum Platz
SturmhaubenDeckt Kopf, Hals und Wangen, hält den Wind abFrost mit Gegenwind, Ski und Wintersport
StirnbänderDeckt Ohren und Stirn, lässt Wärme oben entweichenÜbergangszeit und schwankenden Temperaturen


Wer den Bereich beliefert


Nike und Kama stellen die größten Blöcke, gefolgt von Oakley, Jako und Smith&Miller; dahinter adidas Performance, Löffler, Joma und Puma. Von Kama kommen die Sturmhauben, Craft und Löffler steuern Laufware bei. Der Einstieg liegt bei einfachen Beanies im niedrigen einstelligen Bereich, der Schwerpunkt im niedrigen zweistelligen. Nach oben hin schließen winddichte Sturmhauben die Reihe ab. Vieles läuft als OneSize, ein kleinerer Teil ist nach S bis XL oder nach Kopfumfang sortiert, vereinzelt nach Junior und Senior. Wer Bandagen oder Tapes dazu braucht, findet sie bei den medizinischen Produkten.



Was vor dem Kauf einer Mütze offen bleibt


Worin unterscheiden sich Beanie und Mütze?


In der Praxis kaum. Beanie ist die gängige Bezeichnung für die eng anliegende Strickmütze, viele Artikel führen beide Begriffe im Namen. Getrennt wird eher über das Material: Strick, Fleece oder ein winddichter Aufbau wie bei der Sturmhaube.


Braucht man beim Laufen im Winter überhaupt eine Mütze?


Sobald der Wind die Ohren erreicht, ja. Der Kopf verliert Wärme wie jede andere unbedeckte Fläche auch, deshalb hilft es, ihn zu bedecken. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt genügt vielen ein dünner Beanie, darunter wird es dicker.


Passt OneSize wirklich auf jeden Kopf?


Elastischer Strick fängt einen weiten Bereich ab, deshalb ist OneSize die häufigste einzelne Größenangabe. Wer einen sehr schmalen oder sehr kräftigen Kopf hat, greift besser zu einem Modell mit ausgewiesener Größe, sonst rutscht die Mütze oder drückt über den Ohren.


Was hilft gegen eine Cap, die beim Laufen verrutscht?


Meist der Verschluss hinten. Stufenlose Verschlüsse wie Klett oder ein elastischer Abschluss lassen sich feiner einstellen als eine Rastschnalle mit weiten Stufen. Sitzt die Cap trotzdem locker, ist der Kopfumfang für das Modell zu klein.