Head Tennissaiten gibt es hier als Garnitur und als 200-Meter-Rolle, in Stärken von 1,20 bis 1,40 mm. Der Schwerpunkt liegt bei 1,25 und 1,30 mm. Als erstgenannte Eigenschaft im Artikelnamen bildet Haltbarkeit die größte Gruppe, Kontrolle folgt dahinter. Das Regal zielt auf Spieler, die ihre Bespannung hart fahren und trotzdem wissen wollen, wo der Ball landet.
Für welchen Schlag was passt
Wer hart schlägt und die Saite regelmäßig durchsägt, nimmt ein Haltbarkeitsmodell in 1,30 mm, aufgezogen im Besaitungsservice für Head. Bei viel Vorwärtsdrehung und zu langen Bällen trägt ein Kontrollprofil in 1,25 mm. Macht der Ellenbogen Probleme, hilft ein armschonendes Modell bei geringerer Härte. Passt der Rahmen nicht zum Schlag, hilft nur der Blick auf die Head Tennisschläger.
Die Haupteigenschaft im Vergleich
| Haupteigenschaft | Wirkung | für wen |
| Haltbarkeit | größte Gruppe im Regal, lange Standzeit | wer die Saite häufig durchsägt |
| Kontrolle | Ball bleibt im Feld, auch bei vollem Schwung | Grundlinienspieler mit langem Durchzug |
| Armschonung | gedämpfter Stoß, mehr Dehnung im Faden | Wiedereinsteiger nach Ellenbogenreizung |
| Power | Tempo ohne zusätzlichen Krafteinsatz | kurzer Schwung, Doppelspezialisten |
| Spielgefühl/Touch | feine Rückmeldung bei Stopp und Volley, im Regal nur als Zweiteigenschaft | Allrounder am Netz |
Die Abwägung zwischen Haltbarkeit und Komfort
Haltbare Saiten sind steif, komfortable dehnen sich, und beides zugleich geht nur mit Abstrichen. Wer die Saite häufig durchsägt, nimmt die Steifigkeit in Kauf und zieht zwei Kilo weicher auf. Wer Beschwerden im Arm kennt, geht den anderen Weg und wechselt häufiger. Das Muster zählt mit: Ein 18x20 schont die Saite, ein 16x19 gibt mehr Drehung und kostet Standzeit. Den Vergleich über alle Marken führen die Tennissaiten.
Stärke und Pflege der Bespannung
Zwischen 1,20 und 1,40 mm liegen mehrere Stufen, jede kostet Standzeit oder Griff am Ball. Wer unsicher ist, startet bei 1,25 mm. Kerben an den Kreuzungspunkten sind das Signal zum Wechsel, nicht der Riss. Wer die Saite wechseln lässt, legt gleich ein frisches Tennisgriffband dazu, weil ein rutschiger Griff mehr Fehler macht als eine müde Saite.
Was Head im Programm hat
Head deckt die Haltbarkeitsmodelle für harte Schläger ab, dazu armschonende Profile und Kontrollsaiten für die Grundlinie. Rund die Hälfte kommt als Set, ähnlich viele als 200-Meter-Rolle. Sets beginnen bei knapp sieben Euro, Rollen reichen bis in den dreistelligen Bereich. Beratung gibt es per Mail unter service@tennistown.de. Die Farben reichen von Grau und Beige bis Lime, abgestimmt auf die Head Tennisbekleidung.
Head benennt seine Saiten nach Serie und Ausrichtung, die Stärke steht als Zahl dahinter, in Millimetern oder als Gauge. Die Gauge-Zahl sinkt, je dicker die Saite wird. Ein Zusatz wie Tour oder Touch trennt innerhalb derselben Serie die harte Turniervariante von der weicheren. Beim Nachkaufen entscheidet dieser Zusatz.
Draußen und drinnen
Sand setzt sich zwischen die Fäden und schmirgelt an den Kreuzungspunkten, das kostet Standzeit. Im Hochsommer dehnt sich das Material stärker, in der kalten Halle wird es steifer, und beides verschiebt die gefühlte Härte merklich.
Nachgehakt zu Head-Saiten
Warum reißt eine Saite schneller als die nächste?
Stärke und Material entscheiden, dazu das Muster des Rahmens. Ein offenes 16x19 bewegt die Längssaiten bei jedem Schlag, und dabei sägen sie an den Quersaiten. Wer viel Drehung spielt, verkürzt die Standzeit weiter.
Was macht eine Saite armschonend?
Eine armschonende Saite dehnt sich stärker und federt den Stoß ab, statt ihn weiterzugeben. Erkennbar ist das am Material und an der empfohlenen Härte. Entscheidend bleibt die Spannung: Eine weiche Saite, zu hart aufgezogen, verliert ihren Vorteil sofort.
Was bringt eine Hybridbespannung?
Längs eine haltbare Saite, quer eine weichere: Die Kombination hält länger als eine reine Komfortbespannung und belastet den Arm weniger als eine durchgehend harte Bespannung. Rollenware lohnt hier doppelt, weil je Bespannung nur die halbe Länge gebraucht wird.
Welche Härte bringt mehr Kontrolle?
Härter aufgezogen heißt kürzere Flugkurve, aber nur bis zu einem Punkt. Oberhalb der Spannungsempfehlung auf dem Rahmen verliert man Rückmeldung und belastet den Arm, ohne Länge zu gewinnen. Wer die Bälle lang schlägt, prüft zuerst das Modell und dann die Härte.























































