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Pacific Overgrips kommen über das vorhandene Basisband und werden gewechselt, sobald die Hand nicht mehr sauber greift. Über 40 Artikel liegen hier von Pacific, knapp zwei Drittel davon als Dreierpack. Das Basisband bleibt dabei an seinem Platz, getauscht wird nur die Lage darüber. Nach Griffgefühl sortiert reicht die Auswahl von trocken bis stark haftend.



Worauf es bei einem Overgrip ankommt


Bei 28 Pacific-Bändern steht Allround als Haupteigenschaft, die Spezialisten für Haltbarkeit oder Schweißaufnahme bleiben in der Minderheit. Aussagekräftiger ist die zweite Eigenschaft: Bei drei Vierteln der Artikel kommt Griffigkeit dazu, bei 19 Bändern Schweißabsorption. Ein Band, das Feuchtigkeit wegzieht, fühlt sich trockener an und greift spät, ein haftendes liegt sofort fest und nimmt weniger auf. Bei der Oberfläche sind 27 Bänder glatt, 11 glatt mit leichter Perforierung und 6 angerauht; die angerauhten arbeiten über die Struktur statt über Haftung. Wer die Marken nebeneinanderlegen will, findet die Übersicht bei den Tennisgriffbändern.



Wann welches Pacific-Band ans Werk kommt


Im Vereinstraining geht die oberste Lage am schnellsten durch. Dort rechnen sich die Zwölferpackungen und die Rollenware, und ein ausgewogenes Band passt für fast jede Hand in der Gruppe. Beim Turnierwochenende mit mehreren Matches am Tag zählt anderes: ein haftendes Band für den Start, ein frisches für das zweite Spiel, damit der Griff nach der Pause wieder trägt. Besaiten lassen kann man den Rahmen hier ebenfalls, die Arbeit machen wir bei den Besaitungen von Pacific. Rahmen aus demselben Haus stehen bei den Pacific Tennisschlägern.



Wie sich die Bänder im Griff anfühlen


Das Griffgefühl ist hier in vier Stufen geführt: ausgewogen bei 22 Bändern, leicht haftend bei 12, trocken bei 8, stark haftend bei 2.








GriffgefühlWirkungfür wen
ausgewogenHaftung und Trockenheit halten sich die WaageTraining und Match ohne besondere Vorliebe, auch für Gruppen
leicht haftendklebt merkbar, ohne an der Haut zu ziehenwer den Griff locker hält und trotzdem Halt will
trockenzieht Feuchtigkeit weg, greift ohne Klebenschweißreiche Hände, Sommer und warme Halle
stark haftenddie Hand sitzt fest, kaum Spiel im Griffkurze Einsätze mit maximalem Halt


Banddicken und Gebinde im Sortiment


Die Dicke steht im Datenblatt und taucht im Produktnamen auf. Vier Werte kommen vor: 0,55 Millimeter bei 30 Bändern, 0,50 bei 8, 0,45 bei 4 und 0,80 bei 2. Bei den Gebinden führt der Shop den Dreierpack, die Zwölferpackung, den Dreißigerbeutel und drei Artikel, die als zwei Rollen mit je 15 Bändern geliefert werden.



Packungsgrößen und Preislagen


Die Dreierpacks liegen im unteren einstelligen Eurobereich, die großen Gebinde entsprechend höher. Aufs einzelne Band gerechnet ist die größere Packung meist günstiger, aber nicht immer. Einige Artikel sind als Preis-Hit markiert, drei Ausführungen laufen aus. Bei den Farben reicht die Spanne von Weiß und Schwarz bis zu Blau, Orange, Lime und Pink. Saiten derselben Marke stehen bei den Pacific Tennissaiten.



Was vor dem Kauf oft gefragt wird


Braucht es unter dem Overgrip noch ein Basisband?


Ja. Das Overgrip ist die Verschleißlage und ersetzt das Basisband nicht. Ohne Unterlage fehlt dem Griff der Aufbau, und das dünne Band arbeitet sich schnell durch. Ist das Basisband ausgearbeitet, tauscht man zuerst dieses und legt das Overgrip danach neu auf.


Lohnt die Großpackung für Einzelspieler?


Wer zweimal pro Woche spielt, kommt mit einem Dreierpack mehrere Wochen aus. Ob sich das Zwölfergebinde lohnt, zeigt der Preis je Band aus Packungspreis und Stückzahl: meist fällt er, bei einzelnen Modellen nicht. Ungeöffnete Bänder bleiben in der Verpackung lange brauchbar. Für ganze Gruppen gibt es die Rollenware.


Passen Pacific Overgrips auch auf Badminton- und Squashschläger?


Ja, die Bänder sind nicht an eine Sportart gebunden. Badminton- und Squashgriffe sind schlanker, das Band lässt sich dort entsprechend wickeln.


Wie lagert man einen Vorrat?


Trocken und kühl in der ungeöffneten Packung. Wärme und direkte Sonne setzen dem Material zu, es wird weich und hält am Rahmen schlechter. Im Schlägerrucksack neben der Heizung oder im Sommerauto verliert ein Vorrat schneller, als er aufgebraucht wird.