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Fitnessbekleidung führen wir für Studio, Kurs und Training zu Hause: kurze Hosen, Tights, Shirts vom Tank bis zum langen Arm, Kapuzenpullover, Sport-BHs und Funktionsunterwäsche. Über 500 Modelle stehen zur Wahl, den größten Teil davon tragen Craft und adidas Performance, dahinter folgt Joma. Kurze Hosen bilden die größte Gruppe mit knapp einem Drittel des Sortiments, Tights die zweitgrößte. Preislich bleibt der größere Teil unter 30 Euro, gut ein Drittel sogar unter 20 Euro.



Warum die Faser mehr entscheidet als der Schnitt


Baumwolle nimmt Schweiß auf und behält ihn. Das Shirt wird schwer, kühlt in der Pause aus und braucht Stunden zum Trocknen. Polyamid und Polyester geben die Feuchtigkeit nach außen ab und trocknen an der Luft schnell, worauf auch GINETEX als Herausgeber der internationalen Pflegekennzeichnung hinweist. Im Sortiment steht beides nebeneinander: Baumwolle vor allem bei Kapuzenpullovern und Freizeitshirts von Champion und Wilson, Funktionsfaser bei allem, was direkt am Körper arbeitet.


Merinowolle arbeitet anders. Die Faser nimmt Geruchsmoleküle auf, bevor sie wahrnehmbar werden, und reagiert auf Änderungen der Körpertemperatur, wärmt also bei Kälte und kühlt bei Wärme. So beschreibt es The Woolmark Company. Wer nach dem Training nicht sofort waschen kann oder mehrere Einheiten hintereinander hat, kommt damit weiter. Die Merinoteile im Sortiment führt super natural.


Bleibt der Sitz. Weite Ware bewegt sich mit, enganliegende Ware bleibt an ihrem Platz und schlägt keine Falten unter Gurt oder Rucksack. Wo der Shop eine Kompressionsstufe ausweist, steht bei den meisten dieser Artikel mittel, bei einigen gering. Die Kennzeichnung trägt allerdings nur ein kleiner Teil des Sortiments, aus dem Rest lässt sich nichts ableiten. Nahtlos verarbeitete Teile, im Handel als Seamless bezeichnet, nehmen die Naht an der Innenseite des Oberschenkels weg. Genau dort scheuert es bei langen Einheiten zuerst.



Welches Teil zu welchem Training passt











TeilWas es im Training leistetPasst zu
Hose kurzgrößte Bewegungsfreiheit an Hüfte und Knie, kühlt am schnellstenGerätetraining, Zirkel, warme Studios
Tight, kurz oder langliegt an, wandert nicht, stützt Oberschenkel und WadeKraftraum, Bodenübungen, Laufeinheit
Tankfreie Schulter, kein Stoff unter der AchselHantelarbeit, Übungen über Kopf
T-Shirtdeckt die Schulter ab, nichts klebt an der Polsterbankgemischtes Training, Studios mit Kleiderordnung
Langarmshirthält die Muskulatur beim Aufwärmen warmkalte Hallen, erste Sätze, Wintermonate
KapuzenpulloverSchicht für Hinweg und Pause, kommt zum Satz wieder ausAnfahrt, Wartezeit am Gerät, Regeneration
Sport-BHHalt in der Bewegung, die Stufe steht bei einem Teil der Modelle im Namenalles mit Sprung-, Lauf- oder Schlaganteil


Wer wie trainiert, packt anders


Zweimal die Woche ans Gerät nach Feierabend: kurze Hose, T-Shirt, dazu ein zweites Set, damit nichts feucht in der Tasche liegen bleibt. Wer direkt aus dem Büro fährt, braucht getrennte Fächer für Wechselwäsche und Schuhe. Die passenden Modelle stehen bei den Fitnesstaschen, die Sohle dazu bei den Fitnessschuhen.


Im Kraftraum und in Kursen mit viel Bodenarbeit gewinnt enganliegende Ware. Tight und Tank rutschen weder in der Brücke noch im Ausfallschritt, und der Blick auf die Bewegung bleibt frei. Der Sport-BH ist bei Damen das tragende Teil der Einheit. Für Handtuch und Trinkflasche neben der Matte lohnt der Weg zum Handtuch- und Flaschensortiment.


Wer zu Hause trainiert, kommt mit weniger aus, braucht aber mehr Schichten. In der eigenen Wohnung ist es zu Beginn kühler als im Studio, deshalb bleiben Langarmshirt oder Kapuzenpullover die ersten Minuten an. Was dabei in der Hand liegt, steht bei den Fitnessgeräten, was danach hilft, bei Riegeln und Proteinpulver.



Waschen, trocknen, lagern


Funktionsware verzeiht wenig in der Maschine. GINETEX nennt 30 Grad als Obergrenze, damit die Sportbekleidung nicht beschädigt wird, und empfiehlt, die Teile vorher auf links zu drehen. Der Balken unter dem Waschbottich auf dem Etikett steht für milde Behandlung mit reduzierter Wäschemenge und geringer Drehzahl beim Schleudern, ein Doppelbalken für sehr schonende Behandlung.


Weichspüler bleibt weg. Er beeinträchtigt nach derselben Quelle die Wirksamkeit technischer Kleidung, und genau die ist der Grund, warum das Shirt gekauft wurde. Der Trockner fällt ebenfalls aus: Die Fasern vertragen keine große Hitze, das durchgestrichene Trocknersymbol sagt nichts anderes. Nötig ist er auch nicht, weil Polyamid und Polyester an der Luft schnell trocknen. Bügeln entfällt bei Sportbekleidung ohnehin.


Der häufigste Fehler passiert vor dem Waschen. Wer das nasse Set nach dem Training in der Tasche lässt, gibt den Bakterien im feuchten Gewebe Stunden Vorsprung, und deren Rückstände sitzen später tiefer in der Faser als jeder Waschgang bei 30 Grad reicht. Sachen also gleich ausbreiten. Getrocknet wird auf dem Bügel und nicht auf der Heizung, denn Hitze macht elastische Fasern mürbe. Danach hält der Bund länger.



Was sich über das Hallenjahr ändert


Von Oktober bis März wandert das Training nach drinnen, die Studios füllen sich, und in denselben Monaten läuft die Punktspielrunde der Rückschlagsportarten von September bis April. Das ändert weniger am Shirt als am Weg dorthin. Zwischen Auto und Kabine liegt im Winter eine Schicht mehr, im Sommer trainiert dieselbe Person im Tank.


Die Teile dieses Sortiments tragen im Shop neben Fitness auch die Kennzeichnungen Squash, Tennis, Badminton, Running und Fußball. Diese Zuordnungen überschneiden sich: Dasselbe Shirt steht unter mehreren Sportarten, deshalb vergibt der Filter mehr Kennzeichnungen, als das Sortiment Artikel führt. Eine Aufteilung des Sortiments ist das nicht, wohl aber ein praktischer Hinweis. Ein Set, das im Studio funktioniert, funktioniert am Abend auf dem Court genauso, und wer beides macht, kauft nicht zweimal.



Wer das Sortiment trägt und wie weit die Größen reichen


Craft und adidas Performance tragen zusammen den größten Teil des Sortiments, dahinter stehen Joma, Erima, Skins, Athlecia, hummel, super natural, Champion und Puma. Jako, Wilson, Under Armour und X-Bionic bedienen einzelne Bereiche. Von X-Bionic sind mehrere Linien im Regal, Energizer 4.0, Energizer Light 4.0 und Invent Light. Der Hersteller nennt dafür ein 3D Bionic Sphere System zur Temperaturregelung, einen Air-Conditioning Channel zur Schweißabfuhr und Partialkompression gegen Muskelermüdung.


Bei den Größen sind S, M, L und XL durchgehend dicht belegt, XXL folgt knapp dahinter, und 3XL führt rund jeder siebte Artikel. Nach unten reicht das Raster bis XS. Die Damengrößen laufen von 32 bis 44, darüber wird es deutlich dünner. Ab 50 Euro wird es ruhiger. Dort stehen vor allem Merino- und Funktionsunterwäsche von super natural, Skins und X-Bionic, dazu einzelne Modelle von adidas. Der übrige Trainingsbedarf steht im Fitnessbereich darüber.



Die Fragen aus dem Umkleideraum


Welche Kleidung braucht man fürs Fitnessstudio?


Ein kurzes oder langes Beinkleid, ein Oberteil aus Funktionsfaser und Schuhe mit fester Sohle reichen für den Anfang. Wer schwitzt, sollte zwei Sets haben, weil eines noch auf dem Bügel trocknet, während das andere im Einsatz ist. Baumwollpullover eignen sich für den Weg und die Pause, nicht für den Satz am Gerät.


Baumwolle oder Polyester beim Sportshirt?


Beim Training Polyester oder Polyamid. Diese Fasern geben Feuchtigkeit nach außen ab und trocknen an der Luft schnell, während Baumwolle sich vollsaugt, schwer wird und in der Pause auskühlt. Baumwolle bleibt richtig für Kapuzenpullover, Freizeitshirts und alles, was neben dem Training getragen wird.


Was ist der Unterschied zwischen Tights und Leggings?


Im Sortiment stehen beide unter demselben Warentyp, der Unterschied liegt im Zweck. Eine Tight sitzt eng und stützt, oft mit Kompression, hohem Bund oder als 2-in-1 mit Überhose. Eine Leggings ist der weichere Alltagsschnitt aus demselben Stoff. Für Kraft- und Laufeinheiten führt der Weg zur Tight.


Welche Größe braucht man beim Sport-BH?


Die Konfektionsgröße gibt den Rahmen vor, entscheidend ist aber der Halt. Ein Teil der Modelle nennt die Stufe im Namen, etwa mittlerer Halt. Bei viel Sprung- und Laufanteil gehört die höhere Stufe dazu, für Kraft und Kurse am Boden genügt oft weniger. Racerback-Schnitte halten den Träger auf der Schulter, Crop-Top-Modelle lassen sich über den Kopf anziehen.


Gibt es Fitnessbekleidung auch in großen Größen?


Ja. XXL ist fast so dicht belegt wie XL, und 3XL führt rund jeder siebte Artikel im Sortiment, vor allem bei Herrenmodellen von Craft, Joma und Erima. Bei den Damengrößen ist das Raster von 32 bis 44 gut gefüllt, nach oben hin dünnt es aus. Wer eine bestimmte Größe sucht, filtert am besten zuerst danach.


Warum riecht Sportbekleidung auch nach dem Waschen noch?


Weil Rückstände in der Faser sitzen, die ein kurzer Waschgang bei niedriger Temperatur nicht mehr löst. Dagegen hilft wenig Waschmittel, kein Weichspüler und das sofortige Ausbreiten nach dem Training statt Stunden im Beutel. Merinoteile bleiben länger frisch, weil die Wolle Geruchsmoleküle bindet, bevor sie auffallen.