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Zehensandalen halten allein über einen Steg zwischen erster und zweiter Zehe, und hier stehen knapp sechzig Modelle für Damen und Herren in den Größen 36 bis 48. Kein Verschluss, keine Schnürung, offene Machart. Der Preis dafür ist der fehlende Fersenhalt.



Wann sich ein Paar lohnt


Wer regelmäßig ins Hallenbad oder in die Sauna geht, braucht eine wasserfeste Sohle, die im nassen Bereich greift und schnell wieder trocken ist. Für Strand und Freibad zählt eher, dass Sand sich abspülen lässt und der Steg nicht scheuert, dafür stehen die Modelle von Reef, Gumbies und Crocs. Nach dem Training greifen viele zu den weich geschäumten Sandalen von Oofos, um den Fuß aus dem engen Sportschuh zu entlasten. Sobald es kalt wird, übernehmen Winterschuhe, und mehr Halt am Fuß bieten Sandalen mit Riemen.



Worauf es bei Steg und Sohle ankommt


Alles hängt am Steg. Ein weiches, rundes Band aus Textil oder Gummi drückt weniger als ein schmaler Lederriemen, der erst einlaufen muss. Die Sohle muss im Nassen greifen, und ein geformtes Fußbett mit Fersenmulde bringt mehr Ruhe in den Schritt. Drinnen übernehmen Hausschuhe dieselbe Aufgabe.



Wo das Paar getragen wird









EinsatzortMerkmalPassend für
Bad und Saunawasserfeste, spülbare SohleHallenbad, Umkleide, Dusche
Strand und Freibadoffene Machart, Sand fällt herausSommertage am Wasser
Weg zur Anlagein Sekunden angezogenkurze Strecken vor dem Spiel
Terrasse und Campingrobuste LaufsohleBalkon, Zeltplatz, Garten
nach der Belastungdick geschäumtes FußbettRegeneration nach dem Training


Größenwahl und Reinigung


Die Größen fallen uneinheitlich aus. Ein Teil der Modelle läuft in Einzelgrößen mit Zwischenschritten wie 38,5 oder 42,5, ein anderer in Doppelgrößen wie 39-40 oder 41-42, die einen ganzen Schritt abdecken. Weder Ferse noch Zehen dürfen dabei über die Sohle hinausstehen. Nach Salzwasser oder Chlor wird das Paar mit klarem Wasser abgespült und im Schatten getrocknet.



Warme Monate und der Rest des Jahres


In den warmen Monaten sind sie Freiluftschuhe, dann läuft die Nachfrage nach Strand- und Freibadmodellen. Im Winterhalbjahr bleiben sie im Einsatz, weil Hallenbad, Sauna und Umkleide ganzjährig ein Paar verlangen, das nass werden darf.



Marken im Zuschnitt


Reef stellt knapp ein Drittel des Sortiments und ist damit die größte Marke, dahinter folgen Gumbies und Crocs; zusammen kommen die drei auf rund zwei Drittel. Dazu kommen Oofos mit den geschäumten Regenerationsmodellen, dazu Head, Purosteps und Schu'zz sowie einzelne Paare von Dakine, Holster, Teva, adidas Performance und Cruz. Die Kategorie beginnt unter 20 Euro beim einfachen Schaumstoffmodell, die Mitte liegt bei rund 35 Euro. Alle weiteren Bauformen stehen in der Übersicht der Schuhe. Wer sich nicht entscheiden kann, bekommt Beratung per Mail unter service@tennistown.de.



Was vor dem Kauf gefragt wird


Drückt der Steg zwischen den Zehen?


Anfangs spürt man ihn deutlich. Weiche Textil- und Gummistege sind sofort angenehm, Leder braucht länger. Wer empfindlich ist, wählt einen breiteren Steg oder greift zur Sandale mit Riemen über dem Spann.


Welche Größe passt bei Doppelgrößen?


Doppelgrößen decken zwei Nummern ab, und die Spannen überlappen sich: Auf 41-42 folgt 42-43, danach 43-44. Wer zwischen zwei Spannen liegt, findet seine Nummer also in beiden. Maßgeblich ist die Größentabelle des jeweiligen Herstellers, sonst gilt die einfache Probe am Fuß: Ferse und Zehen dürfen nicht über die Sohle hinausstehen.


Kann man damit längere Strecken gehen?


Für den Weg zum Wasser und über den Campingplatz reichen sie. Auf mehreren Kilometern krallen sich die Zehen dauerhaft am Steg fest, das ermüdet den Vorfuß. Für längere Wege ist eine geschlossene Sandale mit Fersenriemen die bessere Wahl.


Wie werden Zehensandalen gereinigt?


Klares Wasser und eine weiche Bürste genügen, bei Bedarf etwas milde Seife. Chlor und Salzwasser werden nach jedem Einsatz abgespült, weil sie Material und Farbe angreifen. Getrocknet wird im Schatten.