Badmintonschuhe Herren reichen bei uns vom leichten Wettkampfmodell bis zum Hallenschuh für zwei Sportarten. Dämpfung und Komfort steht bei gut einem Drittel als Haupteigenschaft, Stabilität bei knapp jedem dritten Paar. Am dichtesten steht der Größenlauf zwischen 42 und 46. Knapp die Hälfte kommt von Puma und adidas Performance, dazu Yonex, Salming und hummel.
Reicht ein Hallenschuh, oder muss es ein Badmintonmodell sein?
Wer aus Handball oder Basketball kommt und einmal die Woche spielt, braucht kein zweites Paar. Puma, adidas Performance und hummel führen ihre Modelle hier ohne Badminton im Namen, es sind dieselben Hallenschuhe wie im Handball, und unter 60 Euro stehen vor allem sie. Ab zwei Trainingsabenden plus Punktspiel zählt die Zwischensohle, denn jede Landung nach dem Sprungsmash geht durch dieselbe Stelle: dafür stehen die Modelle mit Dämpfung als Haupteigenschaft, gut ein Drittel. Wer viel Einzel spielt, nimmt ein Stabilitätsmodell. Damen- und Kindernummern führt die Übersicht der Badmintonschuhe.
Der Boden gibt die Sohle vor
Für Feldmatten schreibt der Deutsche Badminton-Verband einen Gleitreibungswert von 0,4 bis 0,8 vor. Der Belag ist damit weder rutschig noch klebrig; eine Sohle für Außenbeläge ist dafür zu hart. Hinter der Grundlinie verlangt der Verband mindestens 0,80 Meter freien Raum: Wer den Ball dort holt, bremst auf kurzem Weg ab, und das geht über die Sohlenkante.
Den Schuh belastet man quer. Victor legt außen an den Vorfuß eine Schale aus hochfestem TPU für den Halt beim Richtungswechsel, darunter eine Karbonplatte gegen die Verdrehung im Fußgewölbe. Salming arbeitet mit der LMS Torsion Unit, die das Verdrehen der Knöchel bremsen soll. Dazu kommt die Sprengung: Der Viper 1.0 Men misst 20 Millimeter an der Ferse und 14 am Ballen, also sechs Millimeter. Sprunggelenkbandagen stehen im Badmintonzubehör.
| Merkmal | Was es bewirkt | Für wen |
|---|---|---|
| sechs Millimeter Sprengung, beim Salming Viper 1.0 | fast gleich viel Material unter Ferse und Ballen | wer hart abbremst |
| TPU-Schale am Vorfuß, bei Victor als LS-S | hält den Fuß beim Richtungswechsel über der Sohlenkante | Einzel mit langen Wegen |
| Wide im Modellnamen, bei Yonex | mehr Raum über dem Ballen, gleiche Länge | breiter Vorfuß |
| Nummern jenseits der 48, meist von adidas | der Lauf hört nicht bei 48 auf | Nummer 49 und größer |
Von Fusion Nitro bis Aerus Z2
Puma führt Fusion Nitro, All-Pro Nitro und Accelerate Turbo, bei adidas Performance heißen die Reihen Stabil 16, CrazyFlight und Court Team Bounce. Von Yonex kommen Aerus, Power Cushion 65 und Eclipsion. Salming steht mit Recoil, Viper und Eagle daneben, dazu hummel, der Asics Gel Rocket und Victors A970-Reihe. Knapp ein Viertel bleibt unter 60 Euro, gut die Hälfte zwischen 60 und 100, der Rest darüber. Trikot und Hose stehen in der Badmintonbekleidung, ein eigenes Schuhfach führt ein Teil der Badmintontaschen.
Rückfragen zu Weite und Nummer
Was bedeutet die Wide-Ausführung bei Yonex?
Denselben Schuh auf einem weiteren Leisten. Yonex baut den Power Cushion 65 Z in vier Passformen: Slim, Women, Men und Wide. Die falsche Passform kann laut Hersteller das Verletzungsrisiko erhöhen und den Verschleiß beschleunigen. Als eigene Ausführung kennzeichnet das nur Yonex: Aerus, Strider, Eclipsion, Cascade.
In welchen Größen ist die Auswahl am größten?
Zwischen 42 und 46 steht sie am dichtesten. Über die 48 hinaus wird der Lauf dünn und kommt überwiegend von adidas Performance, bei Yonex und Victor liegt der Schwerpunkt darunter. Der Größenfilter zählt jedes Modell in jeder Nummer mit und zeigt Verfügbarkeit, nicht die Sortimentsaufteilung.
Sind leichte Badmintonschuhe besser als gut gedämpfte?
Die Abwägung bleibt, moderne Zwischensohlen entschärfen sie nur. Salming bringt den Viper 1.0 Men in Nummer 42 2/3 auf 316 Gramm und legt trotzdem 20 Millimeter Material unter die Ferse. Vorn im Doppel zählt das Gewicht, im langen Einzel die Dämpfung.
Lohnt sich ein Auslaufmodell aus dem Sale?
Meistens ja. Gut die Hälfte dieser Auswahl ist als Auslaufmodell geführt, oft dieselbe Serie in mehreren Farben nebeneinander. Die Reihen laufen über mehrere Generationen weiter. Entscheidend ist die eigene Nummer, denn an den Rändern des Größenlaufs wird sie zuerst dünn.
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