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Tennisschuhe Kinder gibt es hier in über 140 Modellen von zehn Marken, darunter adidas Performance, KSwiss Performance, Head und Wilson. Ein großer Teil ist für Jungen und Mädchen gleich ausgewiesen, die Wahl läuft über Größe und Machart, die Farbe kommt danach. Preislich endet das Kindersortiment bei knapp 75 Euro.



Wenn Kinder zum ersten Mal auf dem Platz stehen


Beim gelegentlichen Spielen genügt ein leichtes Allroundmodell, weil der Fuß wächst, bevor der Schuh verbraucht ist. Steht ein fester Kurs an, lohnt ein Modell mit Stabilität, denn Kinder bremsen ruckartig und stützen sich dabei auf der Außenkante ab. Spielt das Kind zusätzlich im Schulsport, bleibt Leichtigkeit das wichtigere Merkmal.



Die zweite Eigenschaft im Kinderschuh


Neben dem Grundcharakter tragen Teile des Sortiments eine zweite Eigenschaft. Gemeint ist, was er darüber hinaus leistet.








Zweite Eigenschaftwas sie am Kinderfuß bewirktpasst zu
Dämpfung und Komfortfedert Stopps ab, bevor sie in Knie und Ferse gehenKindern im Wachstumsschub und hartem Boden
Leichtigkeitspart Gewicht, das bei leichten Kindern stark ins Verhältnis fälltjüngeren Kindern an der kurzen Grundlinie
AtmungsaktivitätMesh führt Feuchtigkeit ab, der Fuß rutscht weniger im SchuhKindern mit schwitzenden Füßen und langen Einheiten
Stabilitätfestere Fersenschale hält den Fuß, wenn das Kind einknicktkräftigeren Kindern und ersten Punktspielen


Worauf Eltern beim Kinderschuh achten


Mehr als die Marke entscheidet, ob die Ferse sitzt: lässt sich der Schuh am Hinterteil zusammendrücken, hält er den Fuß beim Stopp nicht. Dazu kommt das Eigengewicht, das bei einem leichten Kind stärker ins Verhältnis fällt als bei einem Erwachsenen. Die Schnürung sollte sich weit genug öffnen, damit das Kind allein hineinkommt. Wie sich Damen- und Herrenmodelle davon unterscheiden, zeigt die Übersicht aller Tennisschuhe.



Größe messen statt schätzen


Kinder melden einen zu kleinen Schuh nicht, sie krümmen die Zehen. Verlässlich ist nur das Messen: Fuß auf ein Blatt stellen, Ferse und längste Zehe anzeichnen, Abstand abnehmen. Dazu kommen 12 bis 17 Millimeter Zugabe: die ersten 12 braucht der Fuß zum Abrollen, der Rest ist Wachstumsreserve. Gemessen wird mit der Socke, die später im Schuh steckt, bei größeren Kindern sind das schon Tennissocken in Erwachsenengrößen. Beide Füße prüfen, sie sind oft unterschiedlich lang.



Marken im Kindersortiment und was sie kosten


adidas Performance stellt den größten Block, KSwiss Performance und Head folgen mit Junior-Ausführungen ihrer Erwachsenenmodelle. Wilson, Asics, Babolat, Joma, Yonex, Lotto und Puma ergänzen in kleinerer Zahl, dort steht je Modell nur ein Teil der Größen zur Wahl. Die meisten Modelle liegen zwischen 30 und 60 Euro. Bei Fragen zur Größe hilft die Beratung per Mail unter service@tennistown.de. Bälle und Griffbänder stehen im Tenniszubehör, eine Tasche fürs Training in den Tennistaschen.



Zwischen zwei Wachstumsschüben


Vor einer neuen Trainingsrunde lohnt der Blick auf die alten Schuhe, auch wenn sie noch gut aussehen. Oft ist das Material in Ordnung und der Fuß eine Nummer weiter. Ein Paar auf Zuwachs hilft trotzdem nicht: im zu großen Schuh rutscht die Ferse.



Was Eltern uns schreiben


Ab wann braucht ein Kind eigene Tennisschuhe?


Sobald es regelmäßig trainiert und über den Platz läuft. Für die erste Schnupperstunde reicht ein Hallenturnschuh, danach fehlt der seitliche Halt, und ein grobes Laufsohlenprofil greift den Sandbelag an.


Wie viel Luft darf der Schuh haben?


Zwölf bis 17 Millimeter vor der längsten Zehe, im Stehen gemessen. Unter 12 Millimetern drückt der Schuh beim Bremsen an die Kappe, deutlich über 17 rutscht die Ferse. Weil Kinderfüße in Schüben wachsen, ist der Abstand nach wenigen Monaten oft halbiert.


Spielt es eine Rolle, ob Jungen- oder Mädchenmodell?


Bei den meisten Modellen nicht, sie sind für beide ausgewiesen und unterscheiden sich in der Farbe. Entscheidend bleibt, wie der Leisten den Fuß fasst, deshalb beide Gruppen vergleichen.


Kann das jüngere Geschwisterkind die Schuhe übernehmen?


Nur wenn Dämpfung und Fersenschale noch arbeiten. Ein durchgelaufenes Paar gibt die Belastungsspuren des ersten Kindes weiter, und genau dagegen soll der Schuh halten. Die Innensohle zeigt, wo das Kind abgerollt hat.