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Outdoorbekleidung Damen umfasst hier rund 860 Artikel, und rund drei Viertel davon sind Jacken. Dahinter folgen lange Hosen, Mäntel, Westen, Shirts und Röcke. Den Schwerpunkt bildet Sportbekleidung, gut 190 Artikel laufen als Freizeitbekleidung. Die Jacke ist damit das Stück, an dem sich die Auswahl entscheidet.



Was bei Damenmodellen den Ausschlag gibt


Zuerst zählt, wie viel Wärme ein Teil selbst mitbringt und wie viel aus den Schichten darunter kommt. Ein Fleece wärmt, lässt aber Wind durch. Eine Softshelljacke fängt den Wind ab und wärmt leicht mit, ohne die Isolation einer Winterjacke zu erreichen. Wer zwischen Frieren und Schwitzen pendelt, kauft eher zwei dünne Lagen als eine dicke.


Beim Schnitt gehen die Modelle auseinander. Taillierte Jacken sitzen näher am Körper und lassen wenig Platz für eine dicke Mittellage, gerade geschnittene nehmen das Fleece darunter auf. Die Kapuze sollte sich seitlich weit genug schließen, dass sie beim Blick zur Seite mitgeht. Wer den Rucksack lange trägt, prüft die Schulternaht und die Taschenhöhe, denn unter dem Hüftgurt liegende Taschen bleiben verschlossen. Für nasse Wege gilt die Rechnung ohnehin erst mit dem Schuh, deshalb lohnt der Blick auf die Wanderschuhe.



Welcher Jackentyp wofür gebaut ist










TypWas er leistetPasst zu
Winterjackekräftig gefüttert, langer Schnitt, häufig mit Kapuzekalte Standzeiten und Winterreisen
Fleecejackewärmt als Mittellage, trocknet schnell, wenig WindschutzSchichtsystem und Hüttenabend
Softshelljackeelastisch, windabweisend bis winddicht je nach Modellzügige Touren im Frühjahr
GanzjahresjackeWetterschutz außen, häufig als Doppeljacke mit herausnehmbarer Innenjackewer mit einem Teil durchs Jahr will
Übergangsjackeleicht gefüttert, klein packbarHerbstwochen und Reisegepäck
HybridjackeWattierung an den kalten Zonen, dehnbares Material dort, wo der Arm arbeitetLaufen und Radfahren bei Kälte


Anlässe, die im Damenbereich am häufigsten sind


Wer im Winter zuschaut oder mit dem Hund draußen steht, landet bei den drei großen Blöcken der Kategorie: Winterjacken, Mäntel und Parkas. Für die Stadtreise im Herbst reicht eine Übergangsjacke, die sich zusammendrücken lässt und in eine der Outdoortaschen fürs Handgepäck wandert. Und wer im Winter läuft oder Rad fährt, greift zur Hybrid- oder Softshelljacke, weil die Wattierung dort sitzt, wo der Fahrtwind trifft, und die Arme frei arbeiten.



Welche Marken den Damenbereich tragen


Den Schwerpunkt tragen Schöffel und Jack Wolfskin, zusammen fast vier von zehn Artikeln. Dahinter folgen Maloja, Killtec und Whistler, dazu kommen adidas Performance, Maul, Craft und Salewa. Preislich beginnt der Bereich bei knapp 20 Euro für das schlichte Funktionsshirt und endet bei rund 500 Euro für die wattierte Winterjacke fürs Gebirge, die Mitte liegt bei etwa 120 Euro. Die Konfektionsgrößen 34 bis 48 sind durchgehend besetzt, daneben laufen die Buchstabengrößen von XS bis XXL. Nebenan liegen die Outdoorschuhe für Herren, und einen Überblick über alle Regale gibt die gesamte Outdoorbekleidung.



Häufige Rückfragen aus dem Damenbereich


Taillierte oder gerade geschnittene Jacke?


Das hängt daran, was darunter getragen wird. Über einem dünnen Shirt sitzt der taillierte Schnitt sauberer, über Fleece oder Daunenweste spannt er an Schulter und Oberarm. Wer die Jacke als äußere Lage im Winter plant, wählt den geraden Schnitt.


Was gehört unter eine Softshelljacke?


Bei milden Temperaturen genügt ein Funktionsshirt. Sinkt es Richtung Frost, kommt ein dünnes Fleece dazwischen, das die Wärme hält, während die Softshell den Wind abfängt. Baumwolle darunter speichert Feuchtigkeit und kühlt in der Pause aus.


Wie sinnvoll ist eine Skihose außerhalb der Piste?


Sehr, sobald man im Schnee steht statt sich zu bewegen. Schneefang und hoher Bund halten den Schnee draußen, das Futter wärmt beim Rodeln, beim Winterspaziergang und auf dem Weihnachtsmarkt. Zum Wandern im Frühjahr ist sie zu warm.


Lohnt eine Fleecejacke, wenn die Winterjacke schon da ist?


Ja, weil sie den Einsatzbereich der Winterjacke nach unten verlängert. An milden Tagen wird sie allein getragen, bei Frost liegt sie als Mittellage darunter. Zusammen decken beide mehr Wetter ab als eine noch dickere Jacke allein.