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Outdoorbekleidung Kinder umfasst hier rund 300 Artikel, 240 davon sind Jacken. Dazu kommen lange Hosen, Skihosen und einzelne Kapuzenpullover. Jungen- und Mädchenmodelle halten sich fast die Waage, und die belegten Größen reichen von 74/80 bis 176. Winterjacken bilden mit deutlichem Abstand die größte Gruppe.



Wofür Eltern hier einkaufen


Am häufigsten geht es um den Schulweg bei Nässe und Kälte. Dafür zählt eine Jacke, die morgens allein angezogen wird und mittags auf dem Pausenhof noch dicht ist. Vor dem Winterurlaub kommen Skihosen dazu, nach den Jacken die stärkste Hosengruppe hier, und mit ihnen warme Outdoorsocken, weil kalte Füße jeden Tag im Schnee verkürzen. Im Sommerurlaub mit Wanderungen müssen dann Trekkinghose und Fleece zu den Wanderschuhen passen.



Was die Größenstaffel im Kindersortiment bedeutet








GrößeWie sie im Bestand angelegt istPasst zu
80 bis 134/140teils als Doppelgröße, überwiegend als Einzelgröße geführtKleinkindalter, Kindergarten und erste Schuljahre
140 und 152häufig als Viererstaffel eines Modells, teils als Zweier- oder Dreierstaffelspäte Grundschule bis rund zwölf Jahre
164meistgeführte Einzelgröße im Bestandrund 13 bis 15 Jahre
176größte geführte Kindergröße, fast so breit geführt wie 164Jugendliche im Wachstumsschub


Was Kinderjacken aushalten müssen


Kinderjacken werden härter behandelt als Erwachsenenjacken und länger getragen, als die Größe eigentlich zulässt. Deshalb zählt zuerst, wie viel Reserve ein Modell mitbringt: umschlagbare Ärmel, ein Bund zum Weiten, ein Saum, der auch im nächsten Winter noch über die Hüfte reicht. Zwei Nummern größer kaufen geht trotzdem schief, weil die Kapuze dann in die Augen rutscht und der Schneefang der Skihose nicht mehr sitzt.


Beim Material geht es weniger um Grammzahlen als um Alltagstauglichkeit. Verstärkte Knie und ein abwischbarer Außenstoff überstehen den Pausenhof, ein durchgehender Reißverschluss lässt sich mit Handschuhen bedienen, reflektierende Flächen an Ärmel und Rücken zeigen das Kind im Dunkeln. Kapuzen, die sich mit Druckknöpfen lösen, geben unter Zug nach; für Kinder bis 134 cm schreibt die Kordelnorm DIN EN 14682 ohnehin Kapuzen ohne Kordeln vor. Und die Mittellage entscheidet mit: Mehrere dünne Schichten lassen sich über den Tag besser regulieren als eine dicke.



Was die Marken im Kindersortiment kosten


Killtec und Jack Wolfskin stellen mit je rund 65 Artikeln die größte Auswahl, Kamik bringt Winterware mit, dazu kommen Zigzag, Champion, CMP, Ziener, adidas Performance, First Instinct und Bergans. Die erhobenen Artikel liegen zwischen rund 50 und 90 Euro, der Preisfilter der Kategorie reicht von 17 bis 130 Euro. Wer die Ausstattung für die ganze Familie zusammenstellt, findet die Outdoorschuhe für Herren und über die gesamte Outdoorbekleidung auch die übrigen Regale.



Fragen rund um Kinderjacken


Eine Nummer größer kaufen oder nicht?


Eine Nummer geht, wenn die Jacke Bündchen zum Umschlagen hat und die Kapuze sich enger stellen lässt. Zwei Nummern kosten Wärme, weil zu viel Luft im Inneren steht, und die Beweglichkeit leidet. Bei Skihosen mit Schneefang ist die passende Größe die bessere.


Was bedeuten Doppelgrößen wie 110/116?


Der Hersteller fasst zwei Konfektionsgrößen in einem Schnitt zwischen beiden Größen zusammen. Das trifft vor allem die kleinen Größen. Wer zwischen zwei Angaben liegt, orientiert sich an der Körperlänge des Kindes und nicht am Alter.


Braucht ein Kind eine eigene Skihose?


Für einen Tag im Schnee reicht eine gefütterte Winterhose. Wer eine Woche auf der Piste verbringt, fährt mit der Skihose besser: Schneefang am Bein, höherer Bund und wasserdichte Außenseite halten den Schnee auch nach dem zehnten Sturz draußen.


Wie oft muss eine Jacke gewechselt werden?


Meist entscheidet das Wachstum, nicht der Verschleiß. Sobald die Ärmel deutlich über dem Handgelenk enden oder der Reißverschluss über einem Pullover spannt, ist die nächste Staffel dran. Bei gut gepflegten Modellen lohnt sich der Weitergebrauch in der Familie.